Die Strahlrohre

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Hochlstrahlrohre B-CUm Feuer zu löschen, verwendeten Feuerwehren früher die verschiedensten Arten von Spritzen und Strahlrohren. Mit Voranschreiten der Technik haben sich diese zu hoch modernen Hohlstrahlrohren weiterentwickelt.

Die Feuerwehr Königsbrunn setzt diese modernen Hohlstrahlrohre auf all ihren Einsatzfahrzeugen ein, um im Brandeinsatz bestmöglich arbeiten zu können. Das Hohlstrahlrohr steht uns in der Größe "C" für den Innenangriff in Gebäuden oder bei einfachen Bränden, und in der Größe "B" für größere Schadenslagen zur Verfügung.

Das Hohlstrahlrohr bietet dem vorgehenden Trupp verschiedenste Möglichkeiten, mit allen Arten von Bränden umgehen zu können. Es erlaubt die Variation von Vollstrahl über Sprühstrahl bis hin zur Mannschutzbrause, welche eine Wasserwand mit nahezu 180° Öffnungswinkel vor dem Feuerwehrmann erzeugt, um ihn vor starker Hitze zu schützen.
B-HohlstrahlrohrDie von der Feuerwehr Königsbrunn eingesetzten Hohlstrahlrohre verfügen auch über ein Turborad. Dieses gibt dem vorbeiströhmenden Wasserstrahl einen Drall. Dieser Drall erzeugt einen Luftstrom, der vom Strahlrohr weg führt. Dies kann dabei helfen neben dem Feuer auch den Brandrauch zu kontrollieren und gezielt zu bekämpfen. Durch die hohe Funktionalität ist es daher ebenso möglich, Gase und Dämpfe niederzuschlagen oder bei einem Gasbrand die Flamme einzufangen, um weitere Gefahren zu minimieren. Darüber hinaus kann die Durchflussmenge reguliert werden, um beispielsweise in Wohnungen möglich schonend mit dem Löschwasser vorzugehen, um Wasserschäden zu vermeiden.
Die Durchflussmenge kann beim Hohlstrahlrohr der Größe "C" in den Stufen 115 l/min, 230 l/min, 360 l/min und 475 l/min reguliert werden. Beim Strahlrohr der Größe "B" sind diese Stufen 360 l/min, 475 l/min, 550 l/min, 750 l/min. Dies entspricht bei maximaler Durchflussmenge des B-Hohlstrahlrohrs ca. 5 vollgefüllten Badewannen pro Minute.

Weiterhin ist auch ein Schaumeinsatz mit diesem Strahlrohr möglich. Hierfür muss nicht extra ein spezielles Schaumrohr aufgebaut werden. Das Schaummittel kann direkt an der Pumpe zugegeben werden und steht dem Trupp im Einsatz dann ohne weitere Maßnahmen sofort zur Verfügung. Bei den meisten Einsätzen wird dem Löschwasser ein geringer Anteil Schaummittel beigemischt, um die Oberflächenspannung des Wassers zu reduzieren. Damit kann ein größerer Löscherfolg bei weniger Wasserverbrauch gewährleistet werden.

KombischaumrohrFalls es doch nötig wird, einen umfangreicheren Einsatz von Schaum vorzunehmen, kann das Hohlstrahlrohr gegen ein Schwer- oder Mittelschaumrohr getauscht werden. Mit diesen spezialisierten Schaumrohren ist es möglich, einen Löschschaum mit der Konsistenz von Rasierschaum zu erzeugen. SchaumeinsatzDieser bietet die Möglichkeit, den Brand zu ersticken oder große Flächen mit einem Schaumteppich zu bedecken, um diese vor Entzündung zu schützen. Je nach Einsatzfall kann der Einsatzleiter auch die Verwendung des sogenannten Schwerschaums anordnen. Dieser hat einen geringeren Luftanteil, ist damit schwerer und hat dadurch ein besserer Eindringvermögen in das Brandgut. Die höhere Dichte erlaubt zugleich eine höhere Wurfweite, was einen höheren Sicherheitsabstand für die Einsatzkräfte bedeutet.

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